PointCab 3.0 – der Desktop

PointCab 3.0 – ein ordentlicher Desktop

PointCab Version 3 Revision 12

Heute möchte ich euch die nächsten Neuigkeiten vorstellen. Wir sind mittlerweile bei Revision 12 angekommen und haben Usability-technisch große Schritte nach vorn machen können.

Mehrere Usability-Tests der Beta-Version (ja, so nah vor dem Release stehen wir…) haben uns offenbart, dass wir unsere eh schon wenig populierte Oberfläche weiter reduzieren können. Getreu dem Motto „Weniger ist mehr.“ haben wir das natürlich auch gemacht. Als angenehmer Nebeneffekt zu dem aufgeräumten Äußeren konnten die Tester so auch noch schneller zum Ergebnis gelangen. Eine Lernkurve bleibt natürlich nicht aus. Aber schon nach der ersten Anwendung und einem erneuten Arbeiten mit PointCab eine Woche später hat sich die Zeit vom Öffnen unserer Demo-Scandaten bis zum ersten Fassadenplan drastisch reduziert.

PointCab Test-Rechner Michael„Drastisch?“, fragt ihr. Und das erzählt euch eh jeder? Wir sprechen hier von 1:30 m, also 90 Sekunden. Isa bereitet heut Nachmittag ein paar Demo-Videos vor , aber bis dahin möchte ich euch kurz etwas über mein Test-Setup erzählen: Ich arbeite an einem Thinkpad x200… Ach was schreibe ich: Hier das Bild. Als Demo-Daten habe ich das Demo-Haus genommen, aufgenommen mit einem FARO Photon 120. 18 Scans mit ca 500mb Speicherbedarf. Ach so, die Daten liegen auf einer Micro-SD Speicherkarte von der gelesen als auch direkt gespeichert wurde. Isa hat da drüben einen ordentlichen CAD Rechner mit acht Kernen und ordentlich RAM zu stehen. Ich vermute mal, dass das eher eurem Setup entsprechen wird. Da läuft das Ganze nochmal schneller ab.

Um Texte zu schreiben sitze ich oft mit Kopfhörern im Büro, um mich vom umliegenden Trouble abzuschotten. Dank dem neuen Turbo Framework und der Nutzung aller Ressourcen war ein Musikhören nur noch schwer möglich. Danke PointCab! Zur Kaffeemaschine habe ich es auch nicht geschafft… Rosige Zeiten erwarten uns.

Der PointCab Desktop

PointCab Desktop Rev 12

Wir sind einfache Leute, wir brauchen ein einfaches Produkt. Eigentlich handeln wir komplett egoistisch und eigennützig. Wir nehmen euch einfach alles weg, weshalb ihr uns anrufen und löchern könntet! Reden wir gerne mit euch? Na klar! Allerdings nicht über Probleme sondern eher über Lösungen. Bisher hat das auch ganz gut geklappt. Ihr ruft uns an, um eure Feature-Wünsche zu kommunizieren und wir leiben es. So soll es auch in Zukunft bleiben. Deshalb haben wir so richtig ordentlich aufgeräumt, sodass auch ja keiner stolpert.

PointCab Desktop_Job Fenster

Links seht ihr die bisher maximale Anzahl an von Modulen freigeschalteten Funktionen. Rechts findet ihr die Job Einstellungen und die Job Liste. Die sind standardmäßig immer dort! Ihr müsst nie suchen… Nagut. Das Letzte war übertrieben.  Ein ordentlicher Arbeitsplatz ist wichtig, aber manchmal muss man sich auch so richtig ausbreiten können. Das geht natürlich auch mit PointCab. Somit könnt ihr die Job-bezogenen Fenster auch einfach aus PointCab und metaphorisch weg vom Desktop verlegen . So macht der zweite Monitor auch tatsächlich Sinn.

PointCab setzt Standads

PointCab Job Einstellungen

Das ist natürlich ziemlich gewagt, auf PointCab selbst bezogen jedoch absolut wahr. Wenn ihr mit PointCab arbeitet werden euch immer ordentliche Standardeinstellungen begegnen, die für den Hauptteil der Anwendungen völlig ausreichend sind. Theoretisch müsstet ihr niemals irgend eine Job Einstellung anpassen. Also absolut einsteigerfreundlich.

Bei besonderen Anforderungen oder auch wenn ihr lieber mit konkreten Werten arbeitet, als einfach nur visuell, so lassen sich Job-bezogen natürlich auch alle Einstellungen fein einstellen.

PointCab Job Einstellungen offenBei sich häufig wiederholenden Aufgaben bieten wir euch natürlich auch die Möglichkeiten global, also sich auf jeden neuen Job auswirkende Standardeinstellungen festzulegen. Ich will nicht zu weit ausholen, aber natürlich könnt ihr auch jeden Job einfach 1 zu 1 kopieren oder aber 1 zu n duplizieren. Ihr müsst in regelmäßigen Abständen Schnitte erstellen? Das geht mit PointCab automatisch. Ich sage ja, eure Kaffeepausen gehen euch flöten! PointCab wird euer persönlicher Punktwolken-.Assistent. Ihr gebt die Rahmenbedingungen vor. Beschreibt kurz und knapp was ihr wollt und PointCab erledigt den Rest und rennt sofort los um die ihm aufgetragenen Jobs zu erledigen. Im Anschluss geht ihr einfach durch die Liste und holt euch die Ergebnisse die ihr braucht. Das geht entweder direkt mit Kontext aus den visuellen Darstellungen heraus oder aber systematisch und geordnet in der Job Liste. einfach Rechtsklick und öffnen. So einfach zum Ergebnis.

An dem letzteren Verhalten feilen wir noch etwas, denn schließlich stehen die Ergebnisse bei PointCab im Vordergrund un nicht das was dazwischen kommt.

„Einmal PointCab Menü 1 bitte.“

Im Menü am oberen Rand vom PointCab-Desktop finde ihr das euch von Windows oder Office bekannte verhalten vor. Unter Datei legt ihr neue Projekte an oder öffnet bereits begonnene Projekte, gelangt zu den globalen Einstellungen, könnt die Sprache ändern, oder aber PointCab schließen – warum auch immer ihr das machen wolltet… Unter Register findet ihr… ach das erzähle ich euch ein anderes Mal. Unter Ansicht  könnt ihr alle Fenster an und aus stellen. Keine Sorge also, dass euch jemals etwas abhanden kommt oder ihr plötzlich nicht mehr wisst, wie ihr zurück zur Ausgangsdarstellung kommt (man, wie oft hat mich das bei anderen Programmen schon zur Weißglut gebracht…). Und Unter Hilfe findet ihr… Hilfe. Außerdem ist dort noch eine nette Auflistung zu den Shortcuts zu finden. Da wir aber noch nicht ganz fertig sind das Verhalten an einigen Stellen festzuzurren, ill ich euch nicht unnötig mit Sachen behelligen, die sich u.U. eh noch ändern werden. So viel sei gesagt. Die Shortcuts werden jedes Hardcore-Profi-Anwenderherz höher schlagen lassen. Außerdem ist es nur konsequent, wenn man eine gebrauchstaugliche Software entwickeln will (wir orientieren uns da stark an der Norm ISO 9241 und den Anforderungen an die Gebrauchstauglichkeit – das müssen in Deutschland übrigens eigentlich alle Softwarehersteller).

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