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Tastaturkürzel

PointCab ermöglicht allen Anwendern eine umfangreiche Auswahl von Tastaturkürzeln.

Eine Übersicht finden Sie in der Software auch über das Menü Hilfe.

  • Tastaturkürzel
  • P: Scanpositionen werden ausgeblendet
  • F12: Erstellen eines Screenshots der aktuellen Ansicht
  • F4: Zwischen der tabellarischen Ansicht und der Fensteransicht der Ergebnisse wechseln
  • F11: Vollbildanzeige des aktiven Fensters
  • – / + Vergrößern und Verkleinern der Ansicht (Zoom in /out)
  • H Ansichtsgröße wird auf das aktive Fenster angepasst (Zoom all)
  • Shift: Markierung rastet bei 0° / 45° / 90° ein
  • Pfeiltasten: Verschieben im Fenster
  • Strg: Verschieben mit der Maus aktivieren

FAQ

In unserer FAQ finden Sie die Antworten auf die am häufigsten gestellte Fragen.

Falls Sie hier nicht die passende Antwort finden, helfen Ihnen unsere Support-Mitarbeiter gerne weiter.



Direkt zum Support:





FAQ-Bereiche

Allgemeine Fragen


Welche Dateien kann ich in PointCab einlesen und bearbeiten?

Sie können bei PointCab alle gängigen Punktwolkenformate einlesen.

Unter anderem: DotProduct .dp, E57 .e57, EsriGrid .asc, Faro .fws, .lsproj, .fls, Las/Laz .las, .laz, PointCab .lsdx, .lse, Mesh .dae, .3ds, .ifc, .stl, Mantis .mpc, Stanford .ply, Leica .ptg, .ptx, Riegl .rps, KitWare .pvtp, .vtp, XYZ .xyz, Z+F .zfs, .zfprj

Kann ich in PointCab Kamerabilder zum Beispiel aus einer Drohnenbefliegung einlesen und verarbeiten?

PointCab ist eine Punktwolkenprozessierungssoftware. Um aus Kamerabildern eine Punktwolke zu erhalten, benutzen Sie bitte Softwarelösungen wie zum Beispiel Agisoft Photoscan, Pix4D oder Sure.

Die von diesen Programmen berechnete Punktwolke können Sie dann in PointCab einlesen.

Welche CAD Dateiformate können aus PointCab exportiert werden?

Sie können aus PointCab .dwg, .dxf, .dae, .x or .3ds Dateien schreiben.

Kann ich die aus PointCab exportierten Dateien in mein CAD-System einlesen?

Bitte informieren Sie sich auf unserer Tutorialseite ob es zu diesem Programm ein Tutorial gibt.

Falls Ihr CAD-System dort nicht aufgelistet ist, melden Sie sich bitte bei uns, damit wir dafür ein Tutorial schreiben können oder testen Sie es selbst mit unserer PointCab Testversion.

Kann man in PointCab die Punktwolke manipulieren, zum Beispiel einzelne Punkte löschen?

Wir arbeiten hier an einer effizienten Lösung.

Sie können natürlich bei terrestrischen Scannern die angezeigte Scandistanz veringern, so dass Bereiche nicht mehr angezeigt werden.

Bei ungeordneten Punktwolken können Sie die den Teilbereich, den Sie von der Punktwolke behalten möchten, via Punktwolkenexport exportieren und daraus ein neues Projekt generieren.

Wie lange kann ich die Testlizenz verwenden?

Die Testlizenz ist für 24 Arbeitsstunden gültig und sie ist auf 3 Projekte limitiert.

Das heißt, während PointCab geöffnet ist, laufen diese 24 Stunden nach und nach ab.
Während PointCab geschlossen ist, stoppt der Timer.

Es können zudem nur 3 Projekte importiert und bearbeitet werden.

Wie viel kostet die Software bzw die Softwarepakete?

Bitte besuchen Sie unseren Webshop.

Dort finden Sie alle Produkte die von uns angeboten werden.

zum Webshop

Gibt es einen Rabatt?

Um uns gegenüber unseren anderen Kunden, Partnern und Resellern fair zu verhalten, können wir leider keinen Rabatt gewähren.

Gibt es ein Handbuch?

In unseren umfangreichen Tutorials stellen wir Ihnen viele ausführliche und aktuelle Informationen bereit, um sich mit der Software und deren Funktionen vertraut zu machen.

Dazu zählen auch Trainingsvideos, welche deutlich über die Möglichkeiten eines Handbuches hinausgehen.

Schnitte werden in AutoCAD 2016 nicht richtig angezeigt

Spielen Sie bitte das Servicepack 1 (SP1) für AutoCAD 2016 ein, danach sollte alles richtig dargestellt werden.

Anleitung zum Export der Stationierten Daten Standpunktbasierend in Trimble RealWorks

Markieren Sie im Projektfenster entweder das ganze Projekt oder den Ordner oder einen einzelnen Scan, welcher ausgegeben werden soll.

Wählen Sie dann den Reiter Exportieren und hier die Option „konvertieren in e57…

Im folgenden Dialog wählen Sie das Datenformat E57, geben einen Pfad an und klicken konvertieren.

Hardware


Für welche Betriebssysteme ist PointCab derzeit erhältlich?

Im Moment bieten wir PointCab für Windows – 64-Bit basiertes Betriebssystem – an.

Kann ich PointCab auch auf einem 32-Bit Betriebssystem benutzen?

Da Punktwolkendaten in der Regel viel Arbeitsspeicher erfordern, haben wir uns entschieden, nur 64-Bit Systeme zu unterstützen.

Welche Mindestanforderungen muss mein Computer erfüllen um mit PointCab kompatibel zu sein?

Generell genügen 2 GB Arbeitsspeicher, 1,0 GHz Intel kompatible CPU, Microsoft Windows Vista, 7, 8, 10 – 64-Bit und mindestens 10 GB freier Festplattenspeicher.

Allerdings sinkt die Berechnugnszeit mit besserer Hardware beträchtlich. Vor allem eine höhere Anzahl von Kernen und Arbeitsspeicher haben positive Auswirkungen.

Wir benutzen die Grafikkarte nur zur Visualisierung, nicht für Berechnungen, daher genügt die eines Standardrechners.

Fragen zu Werkzeugen und Funktionen


Wie funktioniert die Registrierung?

Unsere Registrierung ist merkmalsbasiert.

Sie benötigen in Ihrem Scanprojekt Referenzkugeln oder Schachbrettmuster, über welche die einzelnen Scans registriert werden. Alternativ können Sie auch natürliche 3D-Punkte als Korrespondenzen verwenden.

Ist es möglich in meiner dxf Datei Vektorgrafiken zu haben anstatt der Rastergrafiken die bei Schnitt und Grundriss geschrieben werden?

Ja, dafür benötigen Sie die Vectorizer-Werkzeuge und können damit Vektorgrafiken als DXF erzeugen.

Kann man Schnitte, Grundrisse und Orthophotos erstellen und wie funktioniert das?

Benutzen Sie dafür bitte das Grundriss und Schnitt Werkzeug.

Im Standardgrundriss können Schnitte angelegt werden, im Standardfrontview und Standardleftview können Grundrisse erstellt werden.

Gibt es die Möglichkeit transparente Schnitte und Grundrisse, Orthophotos zu erstellen?

Ja, dafür wählen Sie bitte während der Joberstellung im Job Editor unter CAD für den Hintergrund transparent weiß oder transparent schwarz aus.

Damit die Transparenz in AutoCAD verfügbar ist, muss in den Einstellungen für die Grafik auch Transparenz aktiviert sein.

Wie funktionieren die Werkzeuge und Module?

Bitte folgen Sie unseren Tutorials.

Neuerungen bzw Änderungen sind auch über unseren Youtube-Channel einsehbar:

zum PointCab YouTube-Channel

Warum sehe ich im 3D-Viewer keine Punktwolke?

Bitte öffnen Sie den 3D-Viewer. Klicken Sie auf das Haussymbol auf der linken Seite des Fensters. Im Job-Editor, unter „Scan Positionen“ werden alle Scans Ihres Projekts aufgelistet, organisiert nach Klustern. Markieren Sie die Box für die entsprechenden Punktwolken, die Sie anzeigen lassen möchten. Die LOD wird automatisch berechnet und die Punktwolke wird angezeigt. Sie können Scans im 3D-Viewer nach Belieben hinzufügen oder entfernen.
Der 3D-Viewer zeigt auch Scannerstandpunkte, Vektorlinien und Vermaschungen an.

Wie bekomme ich gemessene 3D Punkte in mein CAD?

Messen Sie Ihre Punkte mit dem 3D Punkte Werkzeug. Selektieren Sie nur einen Punkt. Im Job Editor ganz unten wählen Sie das Export Format (z.B. DWG) und dann „Exportiere Punkte“. Speichern Sie die Datei an einen beliebigen Ort Ihrer Wahl. In Ihrem CAD System importieren Sie die Datei. Bei den Importoptionen im CAD achten Sie darauf, dass als Referenzpunkt zum Einfügen der Koordinaten-Ursprung verwendet wird.

Fehlermeldungen


Dongle Lizenz wird nicht erkannt.

Bitte vergewissern Sie sich als erstes über die folgenden Punkte:

  • Wird der Dongle vom PC als normaler USB-Stick erkannt und im Arbeitsplatz angezeigt?
  • Befindet sich auf dem Dongle eine gültige PointCab Lizenz?
  • Haben Sie getestet ob der Dongle an einem andere USB Port an Ihrem Computer funktioniert?
  • Blockiert keine Anti-Virus Software den Zugriff auf den Dongle? (Bitte schalten Sie die Anti-Virus Software aus)

Falls Sie alle diese Fragen mit Ja beantworten können rufen Sie uns bitte für weiteren Support an.

Online Lizenz wird nicht erkannt.

Bitte vergewissern Sie sich zuerst über folgende Punkte:

  • Hat Ihr Computer eine dauerhaft bestehende Internetverbindung ohne Konnektivitätsverluste bzw. ohne Unterbrechungen?
  • Haben Sie eine gültige Lizenz installiert? (Wenn Sie einen gültigen Supportvertrag haben wird Ihnen die Lizenz bei jedem PointCab Update zugeschickt.

Falls keine dieser Punkte zur Aufhebung des Problems führt, wenden Sie sich bitte direkt an den PointCab Support.

Fehlercode 203 beim Import von E57

Fehlergründe:

  • Datei liegt nicht auf dem lokalen Speicherplatz. Bitte legen Sie die Datei auf dem lokalen Speicherplatz.
  • Es gibt Umlautzeichen wie ä, ü, ö in Dateipfad. Bitte ändern Sie den Dateipfadnamen.

Fehlercode 205 beim Import von rsp, mpc oder dp Dateien

Der Pfad zu den Datei enthält keine im ASCII Code definierten Buchstaben oder ist zu lang.

Leider können wir dies nicht umgehen, da die jeweiligen Hersteller der Schnittstellen dies nicht berücksichtigen.

Fehlercode 211 während dem Import von Scandateien

Einer der Scans in der Projektdatei scheint defekt zu sein. Bitte checken Sie die Scanpanoramen in dem dazugehörigen Standardprogramm.

Fehlercode 214 während dem Import von einer Faro Projektdatei

Die Faro Scene Version die Sie zur Erstellung des Projekts benutzt haben ist aktueller als Ihr momentan installiertes Faro SDK. Laden Sie bitte das Faro SDK von der Faro Webseite herunter, oder schreiben Sie unserem Support um eine aktuelle Version für die Installation erhalten.

Die HTML-Datei aus WebExport kann nicht erstellt werden.

Mögliche Fehlerursachen:

  • Die Datei ist noch in einem anderen Programm geöffnet.
  • Vorlage für HTML fehlt in “Einstellung”. Bitte gehen Sie zu “Datei/Standardeinstellung wiederherstellen”. Wenn es immer nicht funktioniert, kontaktieren Sie bitte unseren Support.

Die Panoramabilder in HTML-Datei können nicht im Browser dargestellt werden.

Mögliche Fehlerursachen:

  • Sofern die für die Panoramen “Bubble” gewählt haben, benötigen Sie in Ihrem Browser das Flash-Plugin. Bitte aktualisieren Sie Ihr Flash-Plugin oder installieren es neu und setzen Sie gegebenenfalls die Berechtigungen.
  • Alternativ exportieren Sie bitte die Panoramen mit der Einstellung “Planar”.
  • Der Browser blockiert den Zugriff auf das Adobe Flash Plug-In. Bitte ändern Sie in den Einstellungen des Browsers und geben das Zugriffsrecht auf lokal gespeicherte HTML Dateien.

Sollten Sie dennoch eine Fehlermeldung haben, kontaktieren Sie bitte unseren Support.

MAC Lizenz wird nicht erkannt

Die MAC Adresse des Rechners wurde geändert.

Bitte öffnen Sie “Lizenzinformation” unter “Hilfe” in PointCab und senden uns die richtige MAC Adresse.

Beim Datenimport wird gesagt, dass *.lsproj oder *.fws leer ist

Fehlergründe:

  • Daten liegen nicht lokal auf dem Rechner. Bitte speichern Sie die Daten auf den lokalen Speicherplatz.
  • FARO SCENE ist noch offen, wenn PointCab läuft. Bitte schließen Sie FARO SCENE.
  • Die lsproj oder fws ist möglicherweise beschädigt. Öffnen Sie das FARO Projekt in FARO SCENE und prüfen Sie die Scans in Flächenansicht, ob die Scans vollständig dargestellt werden können.
  • lsproj oder fws wurde nicht richtig gespeichert. Öffnen Sie bitte das FARO Projekt in FARO SCENE und speichern Sie das FARO Projekt neu.

Registrierung


Unsere target-basierte Registrierung ist eine herstellerunabhängige Lösung zur Registrierung von terrestrischen Laserscanning-Daten.

Durch ihre durchdachte Bedienung sowie schnelles und zuverlässiges Finden und Zuordnen von Schachbrett-Zielmarken und Referenzkugeln haben auch Nichtspezialisten ein Werkzeug zur Hand, mit dem die Registrierung von terrestrischen Laserscanning-Daten zuverlässig und sicher gelingt.

Sollten Sie in kleineren Projekten ohne Zielmarken arbeiten oder sollte einmal eine Zielmarke fehlen, können Sie anhand natürlicher, übereinstimmender Punkte ebenso einfach registrieren.

Unsere ideale Ausgleichung bezieht für das optimale Ergebnis alle Scans und Merkmale gleichzeitig ein. Ein ausführliches PDF-Protokoll ist selbstverständlich.

Die target-basierte Registrierung ist das A und O für jeden, der einen Genauigkeitsnachweis erbringen muss.

Projekte zwischen zwei und 1.000 Scans haben wir erfolgreich verifiziert. Weitere Großprojekte sind im Benchmarking.

Tutorialkapitel


Target-basierte Registrierung für Vermesser

Die Registrierung in PointCab ist eine merkmalbasierte Registrierung (target-based).

Laserscannerdaten unterschiedlicher Hersteller können in PointCab gleichzeitig eingelesen werden.

Bei komplexen und großen Projekten sind Fehler unvermeidlich. Wir stellen durch unsere übersichtliche Ansicht eine Möglichkeit zur Verfügung, Fehlzuordnungen schnell und zuverlässig zu identifizieren, zu beseitigen und damit viel Zeit bei der Registrierung zu sparen. Der Workflow steht bei uns im Vordergrund.

Des Weiteren ist unsere Registrierung in der Lage, Scan-Projekte mit tachymetrischen bzw. GPS-Referenzpunkten (Wir bezeichnen sie als geodätische Punkte.) in einer gemeinsamen Ausgleichung direkt zu georeferenzieren. Liegen keine geodätischen Punkte vor, kann ein beliebiger Scan als Ursprung festgelegt werden.

Beispiel – FARO-Scandaten im Raw-Format:

1. Notwendige Voreinstellungen

Gehen Sie auf Datei > Einstellungen und den Reiter Registrierung. Hier können Sie die Voreinstellung für die a-priori Genauigkeiten der Merkmale (Zielmarken, Kugeln, Punkte) sowie der möglichen geodätischen Punkte (Referenzen) vornehmen. Entscheidend ist das Verhältnis der Genauigkeiten. Beachten Sie, dass Punkte üblicherweise deutlich schlechtere Genauigkeiten als Zielmarken und Kugeln aufweisen. Wurden geodätische Punkte mit GPS gemessen, können Sie eine Genauigkeit von beispielsweise 30 mm annehmen.

Des Weiteren können Sie einstellen, ob nach Zielmarken und/oder nach welchen Kugeltypen gesucht wird. Diese Einstellungen werden in jedem neuen Projekt automatisch angewendet.

Im Reiter Skizze/Panorama deaktivieren Sie die Einstellung Kolorierte Panoramen, um Scan-Ansichten später als Reflektivitätsbild schnell zu laden.

Einstellungen der Registrierung

Einstellungen der Registrierung

2. Ein Projekt anlegen und Scans importieren

Beginnen Sie ein neues PointCab-Projekt mit Neu > Erweiterter Importer. Geben Sie dem Projekt einen Namen und speichern es am Ort Ihrer Wahl. Damit öffnet sich automatisch der Erweiterter Importer.

Öffnen Sie nun mit dem Windows Explorer oder einem vergleichbaren Dateibrowser Ihren Ordner mit den FARO-Scans im Raw-Format. Markieren Sie alle Scan-Ordner gemeinsam und ziehen Sie diese per Drag&Drop in den freien Bereich des Erweiterten Importers.

Import der Rohdaten

Import der Rohdaten

Wählen Sie bei der Frage, ob die Scans bereits registriert sind, „Nein“ aus.

Alle Scans zum Import werden jetzt automatisch aufgelistet. Fügen Sie nach der gleichen Methode eventuell weitere Scans hinzu.

Starten Sie anschließend den Import mit Start. Der Import kann in Abhängigkeit von der Scananzahl, des Datentyps, der Scangröße sowie Ihrer Rechnerausstattung einige Zeit in Anspruch nehmen.

Hinweis: Bei FARO-Scans wird die Kolorierung automatisch vorgenommen. Sofern Ihr Rechner über genügend CPU-Kerne und Speicher verfügt, werden mehrere Scans gleichzeitig importiert. Wir empfehlen eine SSD-Festplatte als Systemfestplatte zum schnellen Import.

3. Registrierungseditor

Nach dem Import öffnet sich der Registrierungs-Editor automatisch; der Erweiterter Importer wird geschlossen.

Stellen Sie sicher, dass sowohl die Job-Liste als auch der Job-Editor rechts angezeigt werden (Hauptsymbolleiste oder Menü Ansichten …).

Der Registrierungseditor besteht aus 3 Bereichen. Im oberen Bereich befindet sich eine duale Ansicht zweier Scans, mit dessen Hilfe Sie leicht Punktkorrespondenzen klicken können. Die Scans können Sie manuell für die linke und rechte Seite in der Auswahlliste umstellen.

Falls Sie keine Punktkorrespondenzen benötigen, können Sie die rechte Ansicht durch Klick&Drag im Zwischenbereich der beiden Ansichten verkleinern bzw. ganz ausblenden. Unter der Dualansicht verbergen sich zwei ausgeblendete Listen „Scans“ und „Zielmarken & Kugeln …„, welche Sie durch Klicken auf das Dreieck sichtbar machen.

In der Scanliste sind alle verfügbaren Scans aufgelistet; in der Merkmalsliste sind alle verfügbaren Zielmarken, Kugeln etc. sichtbar (derzeit leer).

Importieren der geodätischen Punkten

Importieren der geodätischen Punkten

In der Job-Liste wird ein selektierter Job „Registrierung“ angezeigt.

Im Job-Editor werden die entsprechenden Einstellungen zur Registrierung dargestellt. Falls nicht, klicken Sie einmalig auf den Job „Registrierung“ in der Job-Liste zum Selektieren. Sie können jetzt sowohl die Einstellung aus der Voreinstellung für die Genauigkeiten der Merkmale als auch für die Merkmalssuche nochmals individuell für dieses Projekt anpassen.

Haben Sie in Ihrem Projekt externe geodätische Punkte verwendet und möchten Sie diese importieren, klicken Sie mit der rechten Maustaste in die Merkmalsliste und wählen Sie im Kontextmenü „Lade Koordinatendatei“ aus. Ihnen werden die entsprechenden Dateiformate angezeigt und Sie können dann Ihre Koordinatendatei importieren, welche dann in der Liste erscheinen.

Hinweis: Sie können die Listen entsprechend der Spalteneinträge durch Klicken in die Kopfzeile sortieren.

4. Merkmalssuche

Starten Sie den Registrierungsjob in der Job-Liste. Sie bekommen eine Meldung, dass einige Scans nicht genügend Merkmale haben und diese automatisch gesucht werden können. Bestätigen Sie dies mit „Ja“. In der Job-Liste wird für jeden Scan ein Job zur Merkmalssuche erstellt und automatisch gestartet.

In der Scanliste sehen Sie die Spalte „Merkmale“, in der die Anzahl der Merkmale im jeweiligen Scan angezeig wird. Werden nur 2 oder weniger Merkmale gefunden, ist der Eintrag rot. Werden 3 oder 4 Merkmale gefunden, ist der Eintrag gelb – ansonsten grün.

Während der Suche in allen Scans können Sie einen entsprechenden Scan in der obigen Ansicht öffnen und mit den Werkzeugen „Kugel“ oder „Zielmarke“ manuell setzen. Dies spart sehr viel Zeit, da Sie parallel weiterarbeiten können. Bei größeren Projekten empfehlen wir, alle Scans einmal visuell zu kontrollieren und Merkmale gegebenenfalls manuell nachzumessen.

Einen Scan können Sie auch in der Scanliste durch Klicken mit der rechten Maustaste im erscheinenden Kontextmenü öffnen. In dem Kontextmenü ist ein Aktivieren / Deaktivieren als auch das Setzen eines Ursprungsscans (sofern keine geodätischen Punkte verwendet werden) möglich.

Nach Abschluss der Suche stellen Sie sicher, dass in jedem Scan mindestens 3 Merkmale gefunden wurden.

5. Konstellationen automatisch suchen

Starten Sie erneut den Registrierungsjob in der Job-Liste. PointCab gibt gegebenenfalls dieselbe Rückmeldung aus, wenn ein Scan nicht mindestens 3 Merkmale beinhaltet. Andernfalls wird die Konstellationssuche durchgeführt und Zuordnungen zwischen den Scans gesucht.

Haben Sie keine geodätischen Punkte sowie keinen Ursprungsscan festgelegt, wird automatisch der erste Scan als Ursprungsscan festgelegt.

Durch die Suche werden die Namen der Merkmale automatisch umbenannt. Wenn für alle Scans Konstellationen gefunden werden konnte, erscheint eine positive Bestätigung und in der Spalte „Gruppe“ steht für alle Scans die Nummer 0. Andernfalls können einzelne Scans oder ganze Gruppen von Scans in einer jeweils eigenen Gruppe existieren. Dies bedeutet, dass die Gruppen zueinander nicht verbunden werden konnten.

Überprüfen Sie entsprechend die Scans hinsichtlich ihrer Merkmale, welche die Gruppen verbinden sollten; messen Sie die fehlenden Merkmale nach und starten Sie den Registrierungsjob erneut. Führen Sie diesen Prozess solange durch, bis alle Scans verbunden werden konnten.

Hinweis: In manchen Fällen weisen die Merkmale eine schlechte Konfiguration (z. B. alle auf einer Linie) auf. Durch Aktivieren der Option „Schwache Konfiguration“ im Job-Editor werden diese mitverwendet. Wurden Scans nicht grob vertikal gescannt, schalten Sie die Option „Scans Vertikal“ aus. Sie können durch Erhöhen des Suchfaktors erreichen, dass mehr unsichere Zuordnungen gefunden werden, was jedoch die Wahrscheinlichkeit einer falschen Zuordnung erhöht.

6. Registrierung optimieren

Zu diesem Zeitpunkt sind alle Scans vorregistriert sowie in der Scanliste blau; Orientierungsdaten der Scans sind vorhanden.

In der 3D-Ansicht, welche Sie in der Hauptsymbolleiste öffnen können, sehen Sie die Scanpositionen sowie geodätische Punkte sofern vorhanden.

In der Merkmalsliste sehen Sie für jedes Merkmal die initialen Residuen, d. h. die Abweichung jedes Merkmals vom Mittelwert aller dreidimensionalen Koordinaten der Merkmalen. Die Farbe zeigt Ihnen, wie groß die Residuen in Bezug auf die a-priori Genauigkeit sind. Rote Residuen zeigen Ihnen große Abweichungen. Überprüfen Sie diese und löschen Sie die entsprechenden Merkmale gegebenenfalls; beginnen Sie mit 5. erneut.

Registrierung Residuen

Registrierung Residuen

Starten Sie den Registrierungsjob erneut.

PointCab führt jetzt eine globale Optimierung durch und versucht dabei, weitere Merkmale zuzuordnen. Die Scanpositionen werden optimiert und die Quadratsumme der Residuen minimiert (Least Square Adjustment).

Nach der Ausgleichung sind alle Scans grün (Ursprungsscan magenta). Überprüfen Sie nochmals die Residuen. Gegebenenfalls löschen Sie entsprechende Merkmale, stellen Sie die Option „Inkrementell“ aus und starten Sie mit 5. erneut.

7. Registrierung abschließen und Protokoll erstellen

Im Job-Editor unter dem Reiter Datei können Sie die Protokolldatei gegebenenfalls umbenennen.

Starten Sie dann den Registrierungsjob erneut, um das Protokoll zu schreiben und die Registrierung abzuschließen.

Der Registrierungseditor wird geschlossen und die drei Standardansichten werden automatisch erstellt.

Ist ein PDF-Viewer installiert, öffnen Sie das Protokoll durch Doppelklick auf den Registrierungsjob. In diesem finden Sie detaillierte Informationen zur berechneten Registrierung mit Genauigkeitsangaben, eine Visualisierung des Merkmalsgraphen, eine detaillierte Aufstellung der Beobachtungen mit Residuen sowie eine Genauigkeitsanalyse der relativen Genauigkeit zwischen den Scans (siehe Qualitätsmatrix).

Registration_Protocol

Ohne Zielmarken manuell registrieren

Mit Zielmarken und Referenzkugeln können bei größeren Projekten hohe Genauigkeiten erreicht werden. In einigen Anwendungen wie der Dokumentation von Unfall- und Tatorten, im Handwerksbereich wie Treppen- oder Küchenbau oder Fassadendokumentation ist die Anzahl der Scans klein und eine schneller Erfassung notwendig. Dabei möchte der Nutzer gerne auf aktive Ziele verzichten und natürliche Punkte verwenden.

Dies ist selbstverständlich mit der Registrierung in PointCab einfach und zuverlässig möglich.

1. Ein Projekt anlegen und Scans importieren

Beginnen Sie ein neues PointCab-Projekt mit Neu. Wählen Sie Erweiterter Importer, geben Sie dem Projekt einen Namen und speichern es am Ort Ihrer Wahl. Damit öffnet sich automatisch der Erweiterter Importer.

Öffnen Sie nun mit dem Windows Explorer oder einem vergleichbaren Dateibrowser Ihren Ordner mit den FARO-Scans im Raw-Format. Markieren Sie alle Scan-Ordner gemeinsam und ziehen Sie diese per Drag&Drop in den freien Bereich des Erweiterten Importers.

Import der Rohdaten

Import der Rohdaten

Wählen Sie bei der Frage, ob die Scans bereits registriert sind, „Nein“ aus.

Alle Scans zum Import werden jetzt automatisch aufgelistet. Fügen Sie nach der gleichen Methode eventuell weitere Scans hinzu.

Starten Sie anschließend den Import mit Start. Der Import kann in Abhängigkeit von der Scananzahl, des Datentyps, der Scangröße sowie Ihrer Rechnerausstattung einige Zeit in Anspruch nehmen.

Hinweis: Bei FARO-Scans wird die Kolorierung automatisch vorgenommen. Sofern Ihr Rechner über genügend CPU-Kerne und Speicher verfügt, werden mehrere Scans gleichzeitig importiert. Wir empfehlen eine SSD-Festplatte als Systemfestplatte zum schnellen Import.

2. Registrierungseditor

Nach dem Import öffnet sich der Registrierungs-Editor automatisch; der Erweiterter Importer wird geschlossen.

Stellen Sie sicher, dass sowohl die Job-Liste als auch der Job-Editor rechts angezeigt werden (Hauptsymbolleiste oder Menü Ansichten …).

Der Registrierungseditor besteht aus 3 Bereichen. Im oberen Bereich befindet sich eine duale Ansicht zweier Scans, mit dessen Hilfe Sie leicht Punktkorrespondenzen klicken können. Die Scans können Sie manuell für die linke und rechte Seite in der Auswahlliste umstellen.

Falls Sie keine Punktkorrespondenzen benötigen, können Sie die rechte Ansicht durch Klick&Drag im Zwischenbereich der beiden Ansichten verkleinern bzw. ganz ausblenden. Unter der Dualansicht verbergen sich zwei ausgeblendete Listen „Scans“ und „Zielmarken & Kugeln …„, welche Sie durch Klicken auf das Dreieck sichtbar machen.

In der Scanliste sind alle verfügbaren Scans aufgelistet; in der Merkmalsliste sind alle verfügbaren Zielmarken, Kugeln etc. sichtbar (derzeit leer).

Importieren der geodätischen Punkten

Importieren der geodätischen Punkten

In der Job-Liste wird ein selektierter Job „Registrierung“ angezeigt.

Im Job-Editor werden die entsprechenden Einstellungen zur Registrierung dargestellt. Falls nicht, klicken Sie einmalig auf den Job „Registrierung“ in der Job-Liste zum Selektieren. Sie können jetzt sowohl die Einstellung aus der Voreinstellung für die Genauigkeiten der Merkmale als auch für die Merkmalssuche nochmals individuell für dieses Projekt anpassen. Stellen Sie die Suche für Zielmarken als auch Kugeln aus.

Hinweis: Sie können die Listen entsprechend der Spalteneinträge durch Klicken in die Kopfzeile sortieren.

3. Korrespondenzen (Übereinstimmungen) manuell setzen

Wählen Sie in der Dualansicht zwei Scans aus, welche sich überlappen. Verwenden Sie das Werkzeug „Korrespondenzpunkte“ und selektieren Sie den selben Punkt in den beiden Scanansichten. Nach Möglichkeit verwenden Sie bitte Punkte, welche gut identifizierbar und in beiden Scans eine möglichst große Distanz aufweisen. Wiederholen Sie den Vorgang mindestens 3 mal. Haben Sie mehr als 3 Korrespondenzen gemessen, wird unter den Scanansichten die Registrierungsqualität errechnet. Versuchen Sie durch hinzufügen weiterer Korrespondenzen die Genauigkeit zu erhöhen.

Führen Sie den Vorgang mit weiteren Scan-Kombinationen durch, sodass alle Scans miteinander verbunden sind.

Hinweis: Einen Scan können Sie auch in der Scanliste durch Klicken mit der rechten Maustaste im erscheinenden Kontextmenü öffnen. In dem Kontextmenü ist ein Aktivieren / Deaktivieren als auch das Setzen eines Ursprungsscans möglich.

4. Automatisches Plazieren

Starten Sie den Registrierungsjob in der Job-Liste um die Plazierung zu starten.

Haben Sie keinen Ursprungsscan festgelegt, wird automatisch der erste Scan verwendet.

Wenn alle Scans plaziert werden konnten, erscheint eine positive Bestätigung und in der Spalte „Gruppe“ steht für alle Scans die Nummer 0. Andernfalls können einzelne Scans oder ganze Gruppen von Scans in einer jeweils eigenen Gruppe existieren. Dies bedeutet, dass die Gruppen zueinander nicht verbunden werden konnten.

Überprüfen Sie entsprechend die Scans hinsichtlich ihrer Merkmale, welche die Gruppen verbinden sollten; messen Sie die fehlenden Merkmale nach und starten Sie den Registrierungsjob erneut. Führen Sie diesen Prozess solange durch, bis alle Scans verbunden werden konnten.

Hinweis: In manchen Fällen weisen die Merkmale eine schlechte Konfiguration (z. B. alle auf einer Linie) auf. Durch Aktivieren der Option „Schwache Konfiguration“ im Job-Editor werden diese mitverwendet. Wurden Scans nicht grob vertikal gescannt, schalten Sie die Option „Scans Vertikal“ aus.

5. Registrierung optimieren

Zu diesem Zeitpunkt sind alle Scans vorregistriert sowie in der Scanliste blau; Orientierungsdaten der Scans sind vorhanden.

In der 3D-Ansicht, welche Sie in der Hauptsymbolleiste öffnen können, sehen Sie die Scanpositionen.

In der Merkmalsliste sehen Sie für jedes Merkmal die initialen Residuen, d. h. die Abweichung jedes Merkmals vom Mittelwert aller dreidimensionalen Koordinaten der Merkmalen. Die Farbe zeigt Ihnen, wie groß die Residuen in Bezug auf die a-priori Genauigkeit sind. Rote Residuen zeigen Ihnen große Abweichungen. Überprüfen Sie diese und löschen Sie die entsprechenden Merkmale gegebenenfalls; beginnen Sie mit 3. erneut.

Registrierung Residuen

Registrierung Residuen

Starten Sie den Registrierungsjob erneut.

PointCab führt jetzt eine globale Optimierung durch. Die Scanpositionen werden optimiert und die Quadratsumme der Residuen minimiert (Least Square Adjustment).

Nach der Ausgleichung sind alle Scans grün (Ursprungsscan magenta). Überprüfen Sie nochmals die Residuen. Gegebenenfalls löschen Sie entsprechende Merkmale, stellen Sie die Option Inkrementell aus und starten Sie mit 3. erneut.

6. Registrierung abschließen und Protokoll erstellen

Im Job-Editor unter dem Reiter Datei können Sie die Protokolldatei gegebenenfalls umbenennen.

Starten Sie dann den Registrierungsjob erneut, um das Protokoll zu schreiben und die Registrierung abzuschließen.

Der Registrierungseditor wird geschlossen und die drei Standardansichten werden automatisch erstellt.

Ist ein PDF-Viewer installiert, öffnen Sie das Protokoll durch Doppelklick auf den Registrierungsjob. In diesem finden Sie detaillierte Informationen zur berechneten Registrierung mit Genauigkeitsangaben, eine Visualisierung des Merkmalsgraphen, eine detaillierte Aufstellung der Beobachtungen mit Residuen sowie eine Genauigkeitsanalyse der relativen Genauigkeit zwischen den Scans.

Projekt ausrichten


Mit der Ausrichten-Funktion können Sie die Punktwolken in ein von Ihnen definiertes Koordinatensystem transformieren.



Tutorialkapitel


Projekt ausrichten

Aktivieren Sie die Ausrichten-Funktion

Funktion Ausrichten

Funktion Ausrichten

Nun muss der erste Punkt der Gerade bestimmt werden, die als der Ursprung der neuen Ausrichtung dienen soll. Legen Sie diesen neuen Ursprung durch Klicken der linken Maus-Taste direkt im Top-View fest.

Ersten Punkt der Ausrichtungsgeraden bestimmen

Ersten Punkt der Ausrichtungsgeraden bestimmen

In PointCab erscheint nun die X-Achse, die die Richtung visuell anzeigt. Mit der Definition eines weiteren Punktes wird die Richtung übernommen. Die Ausrichtung erfolgt über die definierte Pfeilrichtung der X-Achse und nutzt den ersten gesetzten Punkt als Basis.

Richtung mittels zweiten Punkt bestimmen

Richtung mittels zweiten Punkt bestimmen

Alternativ können Sie für das neue Koordinatensystem direkt im Job-Editor die Transformationsparameter eingeben, wenn sie schon bekannt sind.

Editieren der Transformationsparameter

Editieren der Transformationsparameter

Wenn Apply to user coordinate system (UCS) im Job Editor ausgewählt wird, werden die Punktwolken nur visuell in das Benutzerkoordinatensystem transformiert. Die originalen Koordinaten bleiben unverändert. Wenn Sie das PointCab Projekt schließen und wieder öffnen, verschwindet diese Transformation.

Benutzerkoodinatensystem zuordnen

Benutzerkoodinatensystem zuordnen

Wenn Sie Apply to project verwenden, wird eine vollständige Koordinatentransformation für die Punktwolken durchgeführt. Die originalen Koordinaten werden komplett in das neue Koordinatensystem transformiert. Alle drei Standard-Views müssen neu berechnet werden. Nach der Berechnung ist Ihr Projekt auf die zuvor definierte Gerade ausgerichtet.

Scandaten werden neu ausgerichtet – Standardansichten müssen neu gerechnet werden

Scandaten werden neu ausgerichtet – Standardansichten müssen neu gerechnet werden

Transformationsrechner


  • Zwei Projekte im gleichen Koordinatensystem zu einem verbinden
  • Zwei überlappende Projekte zu einem verbinden
  • Unterschiede zwischen älterer und aktueller Datenerfassung in einem Projekt darstellen
  • Punktwolke aus Kamera-Befliegung mit einer Drohne georeferenzieren
    -> Ein Beispielprojekt finden Sie hier


Transformationsrechner

Transformationsrechner

Sie können in nur einem Schritt ein komplettes Projekt bzw. eine Punktwolke von beliebigen Laserscannern oder auch aus der Befliegung mit Drohnen in ein gewünschtes Koordinatensystem, z.B. ein Tachymetersystem oder ein anderes Punktwolkensystem, überführen.

Desweiteren, ist eine Berechnung eines zusätzlichen Maßstabunterschiedes möglich. Der Maßstab kann bei einem erneuten Import eines Scanprojektes berücksichtigt werden.

Projekte bzw. Punktwolken zusammenführen: Über die Georeferenzierung werden mindestens vier bekannte Referenzpunkte, z.B. aus GPS- oder Tachymetermessungen, in der Punktwolke gemessenen 3D-Punkten zugeordnet.

Projekte lassen sich mit PointCab aber auch ohne Georeferenzierung zusammenführen, wenn ihre Punktwolken überlappen. In jedem Projekt sind dann die gleichen Referenzpunkte auszuwählen.

Konstellationssuche: Für die Transformation müssen korrekte Zuordnungen zwischen Referenzpunkten und gemessenen 3D-Punkten hergestellt werden. Dies kann manuell sehr viel Zeit beanspruchen. Mit der automatischen Konstellationssuche erfolgt dieser Schritt auf Knopfdruck. Dabei werden die überflüssigen Punkte aus der Referenzpunkt-Liste und der 3D-Punkt-Liste entfernt. Die Zuordnung der Punkte kann auch unter Berücksichtigung unterschiedlicher Maßstäbe, wie Sie bei Punktwolken aus Drohnen vorkommen kann, erfolgen.

Tutorialkapitel


Transformationsrechner

1. Importieren Sie Ihr Scan-Project.

Import scan project

2. Bestimmen Sie die Referenzpunkte mit dem 3D-Punkte Werkzeug (hier die Gullis), hier 5.

Measure reference points

3. Starten Sie den „Transformationsrechner“ und fügen die Referenzpunkte aus einer Koordinatendatei ein.

Referenzpunkte importieren

4. Suchen Sie die Übereinstimmung automatisch durch drücken von „Konstellation finden“ und prüfen Sie die Residuen.

Konstellation finden

5. Klicken Sie „Ausrichten“ und Ok im Dialog.

Das ausgerichtete Projekt

Registrierung von zwei unterschiedlichen Projekten

Demovideo



Einzelne Scans ausrichten

In diesem Tutorial zeigen wir Ihnen, wie Sie einzelne Scans ausrichten können, wenn Sie feststellen, dass einzelne Scans bei der Arbeit in einem Projekt falsch zugeordnet sind.

Öffnen Sie Ihr Projekt. In diesem Beispiel ist der Scan S_L_W_019 falsch ausgerichtet, was in der Draufsicht deutlich sichtbar ist. Deshalb muss er neu ausgerichtet werden.

In einem erstellten Grundriss ist es zu erkennen, dass die Scanposition gedreht und verschoben wurde.

Archivieren Sie das Projekt, um eine Kopie davon zu erstellen: Gehen Sie zu Datei -> Projekt archivieren.

Nachdem das Projekt als *.zip-Datei archiviert wurde, erhalten Sie eine Meldung, ob Sie das bestehende Projekt jetzt löschen möchten. Wählen Sie „Nein“, damit Sie sowohl das Originalprojekt als auch die Kopie haben.

Öffnen Sie einen oder mehrere andere Scans, die sich mit dem falsch ausgerichteten Scan überschneiden. In diesem Beispiel arbeiten wir im Scan S_L_W_018 unter Registration -> Advanced Importer (F6), doppelklicken auf die Scans oder öffnen die Scans mit dem Panorama-Tool. Wählen Sie das 3D-Punktwerkzeug und klicken Sie auf identische Punkte, die Sie im Panorama des falsch ausgerichteten Scans und in den Panoramen der überlappenden Scans, die korrekt ausgerichtet sind, korrekt identifizieren können. In diesem Fall haben wir vier Punkte festgelegt.

Nachdem Sie die Punkte gemessen haben, wählen Sie einen der 3D-Punkte aus und exportieren ihn als.*xyz-Datei, indem Sie im Job Editor „Punkte exportieren“ wählen.

Geben Sie der *.xyz-Datei einen aussagekräftigen Namen und klicken Sie auf „Speichern“. Diese Datei wird automatisch im 3D-Ordner gespeichert.

Öffnen Sie nun die erstellte Kopie Ihres Projekts.

Öffnen Sie den Erweiterten Importer und löschen Sie alle Scans mit Ausnahme des Scans, der nicht ausgerichtet ist. Der schnellste Weg, dies zu tun, ist einen Kluster für alle zu löschenden Scans zu erstellen, die Scans per Drag & Drop dorthin zu ziehen und dann den neu erstellten Kluster zu löschen.

Öffnen Sie nun den falsch ausgerichteten Scan in der Panoramaansicht und markieren Sie mit dem 3D-Punktwerkzeug die gleichen Punkte wie im anderen Projekt.

Gehen Sie zu Registrierung und wählen Sie den Transformationsrechner aus.

Fügen Sie nun die.*xyz-Datei hinzu, die Sie bereits erstellt haben.

Importieren Sie die.*xyz-Datei.

Drücken Sie „Konstellationen finden“, damit die Übereinstimmung automatisch gesucht wird.

Überprüfen Sie die Sigmas. Wenn sie nahe bei Null liegen, können Sie die Ausrichtung erstellen.

Es erscheint eine Meldung, dass alle Standardansichten neu berechnet werden müssen. Klicken Sie auf „Ja“.

Eine Neuberechnung der Standardsichten ist nicht erforderlich. Sie können einfach alle Berechnungen abbrechen.

Im Menü Datei sehen Sie die zuletzt geöffneten Projekte. Öffnen Sie nun das Originalprojekt. Löschen Sie im Erweiterten Importer den Scan, der falsch ausgerichtet ist. In diesem Beispiel löschen wir den Scan S_L_W_019_0.

Dann fügen wir den transformierten Scan zu diesem Projekt hinzu. Dieser Scan kann mit Hilfe der *.lsdx-Datei aus dem transformierten Projekt hinzugefügt werden. Diese befindet sich im Ordner _pointclouds.

Wenn das Registrierungsmodul aktiviert ist, werden Sie gefragt, ob die Scans bereits registriert sind. Bestätigen Sie mit „Ja“.

Sie können nun die Ausrichtung des Projekts starten.

Jetzt sind alle Scans korrekt ausgerichtet.

Grundlagen

Starten Sie mit Ihrem ersten Projekt. Folgen Sie den schrittweisen Anleitungen und erstellen Sie Ihre ersten Grundrisse und Schnitte auf Basis von Punktwolken.

Benötigen Sie dazu eine Punktwolke? Laden Sie sich eine Punktwolken-Beispieldatei herunter. Den Link dazu finden Sie auf der rechten Seite.

Tutorialkapitel


Beginnen: Punktwolke importieren

So importieren Sie Ihre Punktwolken-Projekt in PointCab. Achtung: Wir gehen hier von registrierten terrestrischen Laserscanning Punktwolken aus.

Punktwolken impotieren

Importieren Sie Ihr Punktwolken-Projekt

Im folgenden Dialog selektieren Sie Ihr Projekt:

Punktwolken auswählen

Selektieren Sie Ihre Punktwolken

Wählen Sie nun im Dialogfenster die entsprechende Projektdatei: z.B. FARO Workspace, Trimble Workspace, Z+F, Riegl, etc.

Wählen Sie Ihr Punktwolken Projekt

Wählen Sie Ihr Punktwolken Projekt

Aktivieren Sie die Check-Box, wenn es sich um registrierte Punktwolken handelt. Sollten Sie mit PointCab Register arbeiten, finden Sie hier eine Anleitung. Nach einer kurzen Analyse der Punktwolke geben Sie nun den Speicherort für Ihr Projekt an:

Wählen Sie einen Projekt Speicherort

Wählen Sie einen Projekt Speicherort

In diesem Fall übernehmen wir den Standard-Vorschlag Project.pcp:

Benennen Sie Ihr PointCab Projekt

Benennen Sie Ihr PointCab Projekt

Nachdem Sie auf Speichern geklickt haben, beginnt der Punktwolken-Import:

Ihre Punktwolken werden nun importiert

Ihre Punktwolken werden nun importiert

Nach dem Import werden sofort 3 Standard Ansichten berechnet (Top-View, Front-View, Left-View). Damit bekommen Sie sofort einen Überblick über Ihr Projekt. Mit der Taste P können Sie die Scan-Positionen ausblenden:

PointCab erstellt nun die Standard-Ansichten

PointCab erstellt nun die Standard-Ansichten.

Die Standard-Views können Sie auch direkt in Ihrer CAD-Software weiter verwenden. Gehen Sie dazu einfach in den Ergebnis-Ordner, indem Sie einen Rechts-Klick in der Job-Liste auf den Auftrag ausführen und auf „Show in Folder“ klicken:

Hier finden Sie die Standard-Ansichten

Hier finden Sie die Standard-Ansichten.

Im Fenster des Windows Explorer sehen Sie nun Ihre 3 Standard-Ansichten. Mit einem Doppelklick können Sie diese in Ihrer CAD-Software öffnen:

Mit einem Doppel-Klick öffnen Sie die DWG Datei

Mit einem Doppel-Klick öffnen Sie die DWG Datei.


Ergebnisse in TrueView

Anzeigen der Ergebnisse in DWG TrueView

Hier im kostenlosen Autodesk DWG-True-View.

Sie können nun damit beginnen, alle weiteren PointCab Werkzeuge zu benutzen.

Projekt-Standardeinstellungen

Zu Beginn eines neuen Imports werden alle Scandaten mit voreingestellten Standards verarbeitet. Diese können je nach Projekt von Ihnen eingestellt werden, bevor Sie mit dem Import beginnen.

Über das Menü Datei -> Einstellungen gelangen Sie zu den Projekt-Eigenschaften:

Projekteinstellungen anpassen

Projekteinstellungen werden angepasst

Sie möchten gerne Ihr individuelles Logo in Ihren Ergebnissen sichtbar machen? Über den Reiter Allgemein können Sie Ihr Logo auswählen und so Ihr Ergebnis individualisieren.

Importieren Sie Ihr Logo

Importieren Sie Ihr Logo

Sie möchten gerne alles in Farbe haben? Über den Reiter Grundriss & Schnitt können Sie einstellen, ob auch die Standardansichten in Farbe erstellt werden.

Passen Sie die Standardeinstellungen des Imports an

Passen Sie die Standardeinstellungen des Imports an

Nachdem Sie nun alles individualisiert und Ihre Ergebnisse erzeugt haben, möchten Sie nun alle Standards wiederherstellen, damit Ihr Kollege seine Standards nicht vermisst:

Standards wiederherstellen

Stellen Sie Standards wiederher.

Projekt ausrichten

Mit der Ausrichten-Funktion können Sie die Punktwolken in ein von Ihnen definiertes Koordinatensystem transformieren.

Aktivieren Sie die Ausrichten-Funktion

Funktion Ausrichten

Funktion Ausrichten

Nun muss der erste Punkt der Geraden bestimmt werden, der als Ursprung für die neue Ausrichtung dienen soll. Legen Sie diese neue Ursprung direkt in der Top-Ansicht.

Ersten Punkt der Ausrichtungsgeraden bestimmen

Ersten Punkt der Ausrichtungsgeraden bestimmen

In PointCab erscheint nun die X-Achse, die die Richtung visuell anzeigt. Mit der Definition eines weiteren Punktes wird die Richtung übernommen. Die Ausrichtung erfolgt über die definierte Pfeilrichtung der X-Achse und nutzt den ersten gesetzten Punkt als Basis.

Richtung mittels zweiten Punkt bestimmen

Richtung mittels zweiten Punkt bestimmen

Alternativ können Sie für das neue Koordinatensystem direkt im Job-Editor die Transformationsparameter eingeben, wenn sie schon bekannt sind.

Editieren der Transformationsparameter

Editieren der Transformationsparameter

Wenn Benutzerkoordinatensystem (BKS) zuorden im Job Editor ausgewählt wird, werden die Punktwolken nur visuell in das Benutzerkoordinatensystem transformiert. Die originalen Koordinaten bleiben unverändert. Wenn Sie das PointCab Projekt schließen und wieder öffnen, verschwindet diese Transformation.

Benutzerkoodinatensystem zuordnen

Benutzerkoodinatensystem zuordnen

Wenn Sie Scanprojekt ausrichten verwenden, wird eine vollständige Koordinatentransformation für die Punktwolken durchgeführt. Die originalen Koordinaten werden komplett in das neue Koordinatensystem transformiert.

Koordinatensystem zuordnen

Koordinatensystem zuordnen

Alle drei Standard-Views werden neu berechnet. Nach der Berechnung ist Ihr Projekt auf die zuvor definierte Gerade ausgerichtet.

Scandaten werden neu ausgerichtet – Standardansichten müssen neu gerechnet werden

Scandaten werden neu ausgerichtet – Standardansichten müssen neu gerechnet werden

Ergebnise erstellen: Job-Liste

In der Job-Liste wird jeder ausgeführte Vorgang angelegt, egal welches Ergebnis Sie erzeugen möchten. Sobald Sie das jeweilige PointCab Werkzeug aktivieren und mit der Bearbeitung beginnen, werden die Daten im Job gespeichert.

Der wichtigste Vorteil für Sie ist, dass dadurch eine projektbezogene Historie in der Job-Liste angelegt wird. So können Sie Ihr Projekt jederzeit schließen und zu einem anderen Zeitpunkt weiter bearbeiten.

Job Liste

Job Liste

Natürlich können Sie auch einen bereits erstellten Job anpassen oder einfach dessen Einstellungen für einen weiteren Job kopieren. Hierfür rufen Sie einfach über das Kontextmenü (rechter Mausklick) des jeweiligen Jobs die Funktionen auf.

Kontextmenü eines Jobs

Kontextmenü eines Jobs

Sie haben folgende Möglichkeiten:

Ändern: Wenn Sie einen bereits erstellten Job ändern möchten, nutzen Sie bitte diesen Befehl. Der alte Job wird dann gemäß Ihren Änderungen überschrieben.

Duplizieren: Falls Sie zwar einen bereits erstellten Job ändern möchten, diesen aber nicht überschreiben wollen, können Sie die Funktion Duplizieren nutzen. Hierfür geben Sie bei der Parallelverschiebung 0,00 m ein und die Anzahl # 1. Über die Funktion Duplizieren können Sie auch eine oder mehrere parallele Kopien erstellen.

Löschen: Der Job wird in der Job Liste gelöscht und existiert nicht mehr in Ihrer Historie. Falls Sie versehentlich einen Job gelöscht haben – dieser wird nicht von der Festplatte gelöscht!

Im Ordner anzeigen: Öffnet das Ergebnis im Verzeichnis an, in dem es gespeichert wurde.

Berechnen: Startet die Berechnung.

Öffnen: Öffnet das Ergbenis in PointCab.

Job-Editor

Jeder Vorgang, der in PointCab angelegt wird, wird als Job in der Job-Liste abgelegt. Dieser Job kann individuell angepasst werden. Dies geschieht im Job-Editor:

Job Editor

Job Editor

Parameter

Wenn ein Grundriss angelegt wird, ist dieser visuell in der Ansicht, aber auch über Koordinaten – Parameter im Job Editor zu sehen. Falls die FFH bekannt ist, kann diese auch direkt als Koordinatenwert unter den Parametern eingetragen werden:

Z – Höhenparameter für einen Grundriss

Z – Höhenparameter für einen Grundriss

Unter dem Reiter Parameter finden Sie zunächst die X Y Z Koordinaten der Projektionsebene.

Der Schnittbereich definiert die Breite des gewählten Bereiches – alle Messpunkte, die innerhalb des gelb markierten Schnittbereichs liegen, werden von PointCab verarbeitet.

Der Winkel gibt den gemessenen Winkel zwischen horizontaler Basis (z.B. der X-Achse) und der erzeugten Schnittgerade an.

Über die Einstellung der Blickrichtung können Sie definieren, wie Sie auf Ihr Objekt schauen und wie es projiziert wird. Hier können Sie einstellen, ob Sie z.B. von unten nach oben blicken möchten, um einen Deckenplan zu erstellen.

Über die Ausrichtung können Sie Ihre Gerade zur X-Achse oder zur Y-Achse ausrichten.

Die Funktion Strecken ermöglicht Ihnen die Verlängerung Ihrer Gerade im definierten Winkel.

Prozessierung

Mit welchen Scanspositionen und in welcher Auflösung der Grundriss bearbeitet werden soll, ist in dem Menüpunkt Prozessierung einstellbar:

Einstellungen der Prozessierung

Einstellungen der Prozessierung

Über die Bildauflösung definieren Sie die Qualität des Orthofotos. Jedes mit PointCab erstellte Orthofoto setzt sich aus einzelnen Bildpunkten zusammen, die wiederum repräsentativ für jeden gemessenen Punkt in Ihrer Puntkwolke stehen. Je höher die Auflösung, desto detailgetreuer ist Ihr Abbild der Punktwolke. Orthofotos mit hoher Auflösung benötigen mehr Speicherplatz und können oft nicht von anderen Systemen in der selben Auflösung eingelesen werden! Wichtig bei der Auswertung ist es also, auf das richtige Maß zu setzen. Für gewöhnlich ist es sinnvoller, sich – in geringer Auflösung – einen Überblick über das Projekt zu verschaffen um dann gezielt nur die Bereiche im Detail auszuwählen, die weiter ausgewertet werden sollen.

Ein Laserscanner ermittelt neben den X, Y und Z-Koordinaten auch das Reflexionsverhalten von realen Objekten. Unterschiedliche Materialien haben verschiedene Reflexionswerte. Durch die Einstellung der Reflektivität erhalten Sie entweder sehr stark ausgeprägte Kanten (0%) oder Sie können besser verschiedene Materialien lokalisieren und unterscheiden (100%).

PointCab ermöglicht die Verwendung von Farb-Informationen, die vom Laserscanner erfasst wurden. Sie haben die Möglichkeit, volle Farbinformationen (100%) oder keine Farbinformationen (0%) zu nutzen.

PointCab verwendet für die Berechnung nur Punkte innerhalb des definierten Scan-Radius um das Zentrum einer jeden Scanner-Position (Punktwolke). Dieser Radius wird mithilfe der Einstellung Scan-Radius definiert. Die Einstellung Scan-Radius sollte dem jeweiligen Laserscanning-Projekt angepasst werden. Bei einem zu kleinen Scan-Radius entstehen „leere“ Bereiche. Aus einem zu großen Scan-Radius können Verzerrung und verschwommene Bereiche resultieren.

Scan Positionen

Einzelne Scanner-Positionen können aktiviert oder deaktiviert werden. Wird eine Scan Position deaktiviert, so werden die gemessenen Punkte aus dieser Scanner-Position nicht in die Berechnung mit einbezogen. PointCab verwendet lediglich aktivierte Scanpositionen der Punktwolke für die Berechnungen.

Scan Positionen

Scan Positionen

CAD

Wie genau die Schnittstelle zum jeweils genutzten CAD System definiert ist, z.B. ob ein schwarzer Hintergrund eingestellt ist, kann im Menüpunkt CAD eingestellt werden:

CAD Parameter

CAD Parameter

Im Job Editor können Sie unter dem Reiter CAD die Einstellungen anpassen, die Sie in Ihrer CAD Anwendung eingestellt haben. Sie können zum Beispiel die Hintergrundfarbe ändern, oder die Export-Maßeinheit von Meter in Millimeter ändern.

In PointCab stehen folgende Bild-Formate zur Verfügung: PNG – JPG – BMP – TIFF.

Über die Projektion können Sie definieren, welche Koordinaten in der Ausgabe-Datei gespeichert werden. Verwenden Sie die Einstellung Planar, wenn Sie mit 2D-Programmen oder 2D-CAD Software arbeiten. Bei dieser Einstellung wird das Orthofoto direkt auf der XY-Ebene erstellt. Eine detailliertere Erläuterung der verfügbaren CAD-Projektionsoptionen finden Sie hier.

Datei

Der letzte Menüpunkt behandelt die Ausgabeeinstellungen der Datei. Hier kann zum Beispiel ein anderer Speicherort gewählt werden oder die Datei individuell umbenannt werden:

Dateipfad und Dateitype

Dateipfad und Dateitype

Unter dem Reiter Datei können Sie den Datei-Pfad und die Benennung Ihres Grundrisses anpassen.

Die Exporte geben an, in welchem Format Sie Ihre Ergebnisse gerne ablegen möchten. Mit PointCab können DWG, DXF und DAE Dateien erstellt werden.

Ergebnis-Dateien und Verzeichnisse

Beispiel: Übernahme Schnitte auf einen anderen Computer

Falls Sie einen Grundriss im Ausgabeformat DWG erstellt haben und diese DWG-Datei an einem anderen Computer nutzen möchten, müssen Sie den Ordner _Results/Orthophotos mit Unterordner und DWG-Datei auf das andere System kopieren.

Wollen Sie die Ergebnisse im CAD-System auf dem gleichen Computer nutzen, müssen sie nur die entsprechende Datei _Results/Orthophotos/*.dwg aufrufen.

Die Ordner im Detail

Beim Import Ihrer Punktwolke erstellt PointCab eine Projekt-Datei, sowie zwei Ordner: Project_PointCloud und Project_Results:

Ordner Struktur

Ordner Struktur

Die Projekt-Datei *.pcp beinhaltet alle Jobs, die Sie im jeweiligen Projekt durchgeführt haben. Durch einen Doppel-Klick auf diese Datei öffnet sich das Projekt in PointCab.

Der Ordner Project_PointCloud enthält die eigentlichen Punktwolken. Basierend auf diesen Daten führt PointCab jede Berechnung, Auswertung oder Dokumentation durch. In diesem Ordner finden Sie jeweils eine LSDX Datei, in der die Historie der Bearbeitung Ihres Projekts gespeichert wird, dazu für jede Punktwolke eine LSD Datei.

Der Ordner PointCloud enthält alle Daten, die PointCab nutzt

Der Ordner PointCloud enthält alle Daten, die PointCab nutzt

Der Ordner Project_Results enthält die eigentlichen durch PointCab erzeugten Ergebnisse. Diese sind entsprechend unseren Werkzeugen unterteilt in 3D, Documentation und Orthofotos:

PointCab Results: 3D, Documentation und Orthofotos

PointCab Results: 3D, Documentation und Orthofotos

Im Ordner 3D befinden sich die Ergebnisse der folgenden Werkzeuge:

  • Mesh : 3D Vermaschungen von Geländen, Fußböden, Fassaden usw.
  • HeightPoints: aus der Punktwolke extrahierte 3D – Geländepunkte und Profillinien
  • Vectorizer: digitalisierte Grundrisse, Gebäudekanten, Fensterleibungen usw.
PointCab Ergebnisse im Ordner 3D

PointCab Ergebnisse im Ordner 3D

Im Ordner Documentation finden Sie die Ergebnisse der folgenden Werkzeuge:

  • WebExport: Projektdokumentationen im HTML und PDF Format
  • Merger: Dokumentation spezieller Bereiche
Ergebnisse im Ordner Documentation

Ergebnisse im Ordner Documentation

Im Ordner Orthophotos finden Sie die Ergebnisse der folgenden Werkzeuge:

  • Grundriss und Schnitt: Schnitte durch die Punktwolke. z.B. Geschosspläne, Lagepläne, usw.
Ergebnisse im Ordner Orthophotos

Ergebnisse im Ordner Orthophotos

Fenster-Übersicht

Alle Fenster können frei platziert werden. Falls mit mehreren Bildschirmen gearbeitet wird, können die einzelnen Fenster auch ausgelagert werden.

Fenster anordnen

Fenster anordnen

Über das Menü Ansichten können die einzelnen Fenster aktiviert oder deaktiviert werden. Die wichtigen Punkte dieses Menüs erhält man auch über einen rechten Mausklick im oberen Fensterrand.

Ansichten

Ansichten

Oben befindet sich die Hauptsymbolleiste:

Hauptsymbolleister

Hauptsymbolleiste

Der linke Reiter enthält unsere Modul-Symbolleiste:

Modul-Symbolleiste

Modul-Symbolleiste

Auf der rechten Seite befindet sich der Job Editor…

Job Editor

Job Editor

…und direkt darunter die Job Liste:

Job List

Job List

Ansichts-Einstellungen

Sprache wechseln

Um die Spracheinstellungen zu ändern, gehen Sie bitte über das Menü Datei > Sprache wechseln und starten anschließend PointCab neu:

Ansichtseinstellungen

In diesem Tutorial möchten wir Ihnen ein paar Einstellungen zeigen, die Ihnen bei der Arbeit mit PointCab hilfreich sein könnten. Bei der Bearbeitung größerer Projekte kann Ihre Übersicht über die Details sehr umfangreich werden, wie Sie hier aus der Ansicht entnehmen können:

Standard Ansichten

Standard Ansichten

Sie haben die Möglichkeit, über den Rechts-Mausklick im oberen Menü die Hauptsymbolleiste zu aktivieren:

Symbolleisten anzeigen

Symbolleisten anzeigen

Hier können Sie nun sehr einfach zwischen einer tabellarischen Ansicht und der Fensteransicht wechseln:

Tiled View oder Tabbed View

Tiled View oder Tabbed View

Die einzelnen Fenster lassen sich natürlich auch beliebig anordnen oder auf einen zweiten Desktop verschieben:

Fenster neu anordnen

Fenster neu anordnen

Falls dies immer noch nicht genügend Ansichtsfläche bieten sollte, kann zusätzlich auch die Modul – Symbolleiste ausgeblendet werden:

Modul Symbolleiste anzeigen oder ausblenden

Modul Symbolleiste anzeigen oder ausblenden

Natürlich haben Sie trotzdem noch Zugriff auf unsere Werkzeuge. Hierfür stehen Ihnen die Tastaturkürzel zur Verfügung. Falls Sie also einen Grundriss erstellen möchten, drücken Sie einfach die Taste 2:

Shortcuts der einzelnen Module

Shortcuts der einzelnen Module

Weitere Shortcuts sind für unsere Anwender vorbereitet. Eine Liste der vorinstallierten Shortcuts finden Sie unter dem Menü Hilfe:

Shortcuts

Shortcuts

Die Sichtbarkeitseinstellungen der Ebenen lassen sich über diesen Button aktivieren:

Sichtbarkeitseinstellungen der Ebenen

Sichtbarkeitseinstellungen der Ebenen

So können nun problemlos weitere Schnitte und Grundrisse erstellt werden.

Ausgeblendete Bearbeitungsebenen

Ausgeblendete Bearbeitungsebenen

CAD Projektion: 3D, Planar, Origin

Was haben diese Einstellungen gemeinsam und was genau macht eine planare Einstellung aus?

Diese Fragen werden in diesem Tutorial beantwortet. Im ersten Bild sehen Sie einen Grundriss, der nicht parallel zur Achse der XYZ-Achsen ist. Wir wollen in diesem Grundriss einen Schnitt definieren. Mit der 3D- Projektion Einstellung wird dieser Schnitt an der richtigen Position dargestellt und somit in einen 3D-Raum eines CAD-Systems importiert:

CAD Ausgabe 3D

Es gibt jedoch CAD-Anwendungen, die nicht direkt in einem 3D-Raum arbeiten, sondern die Höhen mit der korrekt positionierten XY-Struktur extrudieren, um ein 3D-Modell zu erhalten. Für diese Anwendungen ist es wichtig, dass die Ergebnisse achsparallel zu den jeweiligen Koordinatenachsen ausgegeben werden. Dies wird durch die Eistellung Planare Projektion erreicht:

CAD Ausgabe Planar

Mit der Projektion Planar und Origin kann die XY-Struktur auf den im CAD definierten Nullpunkt verschoben werden.

CAD Ausgabe Planar und Ursprung

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